Facebook: Sind Apps der Booster für virales Wachstum?

Haben klasssische Fanpages bei Facebook endgültig ausgedient – und gehört den Apps die Zukunft? Dieses Fazit scheint man jedenfalls aus verschiedenen Experten-Statements der letzten Wochen ziehen zu können, die jüngst auch auf dem Deutschen Online-Handelskongress für Furore sorgten. Zu viele Unternehmen setzten zu stark und zu einseitig auf das Medium „Status-Update“, so lautet seit einiger Zeit der Tenor unter Brancheninsidern.

Längst ist bekannt: Die meisten Status-Updates schaffen es kaum noch in die Newsfeeds der Fans – eine Folge der Facebook-Algorithmen, die rigoros aussortieren, welche Meldung „lesenswert“ sein könnte oder nicht. Echtes „virales“ Wachstum lässt sich daher mit den massenhaft versendeten – und wohl meist langweilenden – Updates zu Rabatt- oder Sonderaktionen kaum generieren. Hinzu kommt, dass auch das Erfolgstracking schwer fällt, denn die Zahl der Facebook-Fans sagt nur wenig über die tatsächliche Reichweite aus – und noch weniger über die Struktur der erreichten Zielgruppe. Alles in allem für erfolgsorientierte Marketing-Kampagnen nicht gerade optimale Ausgangsbedingungen.

Kein Wunder, dass witzige Apps, allen voran Quiz-Spiele mit Gewinnmöglichkeit oder die vielgepriesenen „Social Games“ als das effizientere Marketing-Instrument erscheinen. Die Mini-Anwendungen sind vor allem deutlich „sichtbarer“ als eine schlichte Status-Meldung, denn sie listen nicht nur in den Newsfeeds, sondern sorgen zugleich mit der Option, Freunde einzuladen oder automatisch passende Pinnwandeinträge zu erstellen, einfach für mehr Aufmerksamkeit. Ist die App unterhaltsam, kurzweilig und insbesondere kompatibel zu „viralen“ Mechanismen, sorgt der Fan ganz von selbst für maximale Reichweite und mehr Markenbekanntheit. Da lohnen sich auch die Investitionskosten, die bei professionell gestalteten Apps durchaus im vier- oder fünfstelligen Bereich liegen können.

Euer PR SEO-Blogteam

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Eine Antwort zu “Facebook: Sind Apps der Booster für virales Wachstum?”

  1. B.S. sagt:

    Ich denke die Schwierigkeit ist jedoch dabei, die Apps und Games unternehmensrelevant zu verknüpfen. Es soll ja nicht in “viraler Blödelei” ausarten, sondern auf das Unternehmen aufmerksam machen. Statusupdates geben wenigstens die Möglichkeit wertige Inhalte zu kommunizieren.

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