Reputation Control zur Vorbeugung – Online Reputation Management Teil 2

Der vorige Beitrag hat sich mit der wachsenden Bedeutung einer Online Reputation für Manager und Unternehmer befasst und konkrete Tipps zu einem PR- und gleichzeitig SEO-orientierten Umgang mit dem digitalen Ruf gegeben. Damit die so gepflegte Online Reputation möglichst gar nicht erst Schaden nimmt, sind außerdem einige Gedanken zum Thema Reputation Control angebracht.

Oft wird Online Reputation Management verstanden als Krisen-PR im Internet, also wenn der digitale Ruf bereits Schaden genommen hat. Mindestens ebenso wichtig ist aber die Krisenfrüherkennung als Teil des Online Reputation Management – sagt „Reputationblogger“ Hans-Joachim Gras. Die sorgsame Kontrolle des digitalen Erscheinungsbilds erspart oftmals das Auflesen der Scherben hinterher. Genau hier greift Reputation Control: Eine genaue Beobachtung der Konkurrenz, ein Sich-auseinander-setzen mit Kundenmeinungen und eine grundlegende Kenntnis des eigenen Marktes spielen dabei eine wichtige Rolle. Durch ein genaues Verfolgen der Lage im Netz können Unternehmen reagieren, bevor sich eine Krise ausweitet.

Denn von welcher Seite aus einer Marke Gefahr droht oder auch wo sich ggf. die Supporter aufhalten, ist natürlich entscheidend und hängt laut Gras unter anderem von der Branche, von Zielgruppe und Geschäftsmodell, Markenstrategie und der Reichweite der Marke ab. Bevor Unternehmen ein Webmonitoring für ihre Firma oder eine Marke aufsetzen, sollten daher Fragestellung und Zielsetzung geklärt sein. Dann macht eine digitale Reputation Control mithilfe von Webmonitoring und Screening Sinn.

Ans Eingemachte geht es erst danach: die anschließende Auswahl und Analyse der im Netz gefunden Beiträge. Wie Gras es treffend ausdrückt: „Nicht die Beiträge zählen, die wir finden, sondern die Beiträge finden, die zählen“! Aus der enormen Fülle der im Web 2.0 geäußerten Meinungen ist nicht alles für die eigene Online PR von Bedeutung. Auch die SEO kommt hier wieder ins Spiel: Auffindbar und damit potenziell reputationsschädigend sind vor allem die in Suchmaschinen hoch gelisteten Beiträge zu Firmen, Marken oder Geschäftspersonen. Hier ebenso gut gelistet zu sein mit der eigenen Reaktion ist für diese daher unverzichtbar – ohne SEO ist ein effizientes Online Reputation Management also nicht mehr denkbar!

Euer PR SEO Blogteam

PS: Interessant für die digitale Imagepflege: Auf http://www.reputation-management-blog.de/category/reputation-als-arbeitgeber/ unterscheidet Gras 19 verschiedene Einflussfaktoren auf das Image einer Marke.

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Eine Antwort zu “Reputation Control zur Vorbeugung – Online Reputation Management Teil 2”

  1. Vielen Dank für den Artikel und die ausführliche Würdigung von Reputation Control. Freut mich natürlich, wenn unser Ansatz gefällt.

    Viele Grüße aus Kiel,
    Hans-Joachim Gras

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