US-Studie: Für Bewerber zählt das Online-Unternehmensimage
Jobsuchende machen ihre Entscheidung immer stärker vom Internet-Image in Frage kommender Arbeitgeber abhängig. Wie eine Umfrage des US-Informationsdienstes Corporate Executive Board (http://www.executiveboard.com) belegt, verloren 66 Prozent der rund 4.000 befragten Bewerber ihr Interesse an einer offenen Stelle, nachdem sie sich im Internet über das Unternehmen erkundigt hatten – und negativ überrascht wurden. Wie CEB ermittelte, greifen Bewerber für ihre Recherche häufig auf Firmenbewertungsportale zurück, nutzen aber auch soziale Netzwerke, um sich direkt über persönliche Erfahrungen mit bestimmten Unternehmen auszutauschen. Was das bedeutet, ist klar: Arbeitgeber, die sich online nicht optimal präsentieren – oder mit Kritik nicht souverän umgehen –, können vor allem bei der Konkurrenz um die „High Potentials“ der Branche schnell ins Abseits geraten. Aufbau und Pflege eines attraktiven Online-Images sind also nicht nur als Umsatzfaktoren relevant: Sie entwickeln sich zugleich zu einem elementaren Baustein des Employer Branding, so das Fazit, das PR SEO aus der aktuellen Studie zieht.
Doch was sind heutzutage die „Basics“ des digitalen Employer Branding, um die kein Unternehmen herumkommt? Ein wichtiger erster Schritt ist die Professionalisierung des Firmenauftritts in führenden Social Networks – und dabei wären vor allem Business Networks wie XING oder LinkedIn zu berücksichtigen. Vom Praktikanten bis zum Geschäftsführer sollten alle Mitarbeiter über einheitliche, hochwertig gestaltete und natürlich miteinander verlinkte Profile verfügen. Vor allem aber müssen sie aktiv werden und die Vorteile des eigenen Unternehmens (spezifisch für die Bewerberperspektive) kommunizieren, zum Beispiel über netzwerkinterne Foren und Gruppendiskussionen. Die „Personaler“ können diese Aktivitäten steuern, Impulse liefern und Richtlinien entwickeln, müssen aber Freiräume lassen, denn der Auftritt sollte „authentisch“ wirken.
Vielfach bewährt hat sich auch die Einrichtung eines „Response Teams“. Ein solcher Stab von Mitarbeitern, die sich mit den Spielregeln der Netzwerke, Blogs und Foren perfekt auskennen, kann im „Ernstfall“ schnell reagieren – zum Beispiel bei plötzlichen Negativ-Postings in Bewertungsportalen. Dauerhafte Imageschäden begrenzen, kommunikativ die Initiative ergreifen und das digitale Erscheinungsbild als Top-Arbeitgeber wiederherstellen: Das wäre die Aufgabenstellung, die ein „Response Team“ im Rahmen des Online Reputation Managements übernehmen kann.
Dritter Erfolgsfaktor des Employer Brandings in Zeiten des Web 2.0: Ein professioneller Partner, der für einen ansprechenden dynamischen Online-Auftritt sorgt und alle Leistungen aus einer Hand liefert.
Euer PR SEO-Blogteam
Das könnte Sie auch noch interessieren:
- Neue Studie belegt: Unternehmen schöpfen Potenzial von Sozialen Netzwerken nicht aus
- Reputation Control zur Vorbeugung – Online Reputation Management Teil 2
















Aber meinen Sie nicht, dass das Corporate Publishing als strategisches Mittel immer noch oder gerade zu Zeiten des Social Webs eine ghobenere Rolle spielt? Sich ausschließlich auf das Internet zu verlassen halte ich für gefährlich.